Tübinger Hüftbeugeschiene



Vorteile auf einen Blick

Natürliche Haltung

Die Stellung, die Ihr Baby in der Tübinger Hüftbeugeschiene einnimmt, ist ihm wohlbekannt. Es war schon im Mutterleib seine Lieblingsposition. Sie sorgt üblicherweise für eine optimale Reifung der Hüftgelenke. Klappt das nicht so gut, korrigiert die Schiene das Problem nach der Geburt.

Kinderleichte Anwendung

Bei der Erstanpassung der Tübinger Hüftbeugeschiene erklärt Ihnen Ihr Arzt genau, wie die Schiene der Hüftdysplasie entgegenwirkt und wie sie anzulegen ist. Dabei betätigen Sie nur den Klettverschluss und die weissen Verschlussclips. Schon nach kurzer Zeit fühlt sich das Anlegen so normal wie Wickeln an.

Schnelle Gewöhnung

Es ist ganz normal, dass Babys sich erst einmal gegen ihren neuen Begleiter wehren. Sie weinen in den ersten Tagen unter Umständen häufiger und wirken unzufrieden. Schon nach wenigen Tagen wird sich Ihr Baby aber an die Schiene gewöhnt haben. Sollte es sich allerdings dauerhaft dagegen wehren, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Bewährte Behandlung

Die Tübinger Hüftbeugeschiene wird seit gut 30 Jahren bei Hüftdysplasie eingesetzt. In Deutschland ist sie die mit Abstand am häufigsten verwendete Orthese. Ihre Wirksamkeit ist wissenschaftlich belegt.

Dem Alltag gewachsen

In der Babyschale, im Kindersitz oder beim Babyschwimmen: Die Tübinger Hüftbeugeschiene ist so konzipiert, dass sie immer und überall problemlos getragen werden kann. Sie ist komplett abwaschbar und sogar salzwasserbeständig, also auch für die ersten Badeerlebnisse im Meer ein zuverlässiger Begleiter.

Krankheitsbild und Behandlung

Was ist Hüftdysplasie?

Bei einer ungünstigen Lage im Mutterleib reifen die Hüftgelenke mancher Babys nicht optimal aus. Das kann bedeuten, dass das Dach der Hüftgelenkpfanne nicht ausreichend verknöchert oder die Pfanne selbst zu flach ausgebildet wird. Die Folge: Der Gelenkkopf des Oberschenkelknochens wird nicht optimal in der Pfanne eingebettet.

Eine Hüftdysplasie wird in der Regel bei einer Sonografie (Ultraschalluntersuchung) diagnostiziert. Im Fall einer Diagnose gilt es, schnell zu handeln. Denn je eher die Reifestörung therapiert wird, desto besser verläuft die Heilung. Hier kommt die Tübinger Hüftbeugeschiene ins Spiel. Wenn Babys die Schiene tragen, nehmen sie eine Position ein, die den natürlichen Reifeprozess der Gelenke fördert. Die Hüfte kann nachreifen und es kommt nicht zu Spätschäden wie beispielsweise einer Arthrose im jungen Erwachsenenalter.

Gewöhnung erfordert Konsequenz!

„Liebe Eltern! Streng sein lohnt sich! Vor allem für Ihr Kind. Denn wenn Sie die Orthese nicht wie vom Arzt verordnet anlegen, kann das dazu führen, dass einer oder beide Hüftköpfe aus der Gelenkpfanne herausrutschen. Eine nicht ausreichend therapierte Hüftreifestörung kann zur vorzeitigen Abnutzung der Knorpel und damit zu einer Arthrose im jungen Erwachsenenalter führen. Das zieht später häufig eine Hüftoperation nach sich.“ Dr. med. Heiko Lorenz, Kinderorthopäde Universitätsmedizin Göttingen

Seit den späten 80er Jahren haben weltweit mehr als eine viertel Million Babys die Tübinger Hüftbeugeschiene getragen. Zahlreiche Studien belegen den exzellenten Heilungserfolg. Wird die Orthese konsequent getragen, kann die Hüfte normal nachreifen. Je konsequenter Sie jetzt sind, desto leichter machen Sie es Ihrem Baby.

Therapie bei Hüftdysplasie

Mit der Tübinger Hüftbeugeschiene gegen Hüftdysplasie wird die Hüfte Ihres Babys über 90° gebeugt und die Beinchen befinden sich in einer abgespreizten Position von je ca. 30 bis 45°. In regelmässigen Ultraschalluntersuchungen (ca. alle sechs Wochen) beobachtet Ihr Arzt den Heilungsverlauf. Er vermisst dabei den Winkel zwischen Gelenkkopf und -pfanne, schaut sich die aktuelle Ausformung der Gelenkpfanne an und überprüft die Positionierung des Hüftkopfes. Mithilfe dieser Untersuchungen kann er bestimmen, wann und wie oft die Orthese neu eingestellt werden muss. Sind die Werte der Hüfte im Normalbereich angekommen (in der Regel zwischen der sechsten und achten Woche), beginnt die sogenannte Abschulung. Das heisst: Ihr Arzt entwöhnt Ihr Baby langsam von der Orthese, indem sie zunächst tagsüber abgelegt werden kann und nur noch nachts getragen wird. Ab wann Sie gänzlich auf die Orthese verzichten können, entscheidet Ihr Arzt. Dann erfolgt die Abschlussuntersuchung, meist eine Röntgenuntersuchung des Beckens.

Downloads

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Information für Eltern – Tübinger Hüftbeugeschiene

Die Information gibt Eltern Aufschluss über das Anlegen der Orthese. Im Posterformat werden wichtige Elemente der Orthese dargestellt sowie die einzelnen Anlegeschritte aufgezeigt. Es werden zudem nützliche Hinweise und Pflegetipps gegeben.

FAQ



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