Peter Franzel – Deutschland

Peter, was verbindet dich mit den Paralympischen Spielen und dem Technischen Service von Ottobock?

Ich bin bei Ottobock für die gesamte Organisation rund um die Paralympischen Spiele zuständig. Ausserdem leite ich als Direktor das technische Serviceteam. Seit 2006 bin ich bei Veranstaltungen und Messen für Ottobock tätig. Bereits bei den Paralympischen Spielen in Peking 2008, London 2012, Sotschi 2014 und Rio 2016 habe ich für die Organisation und den reibungslosen Betrieb in den Werkstätten gesorgt.

Bei den Paralympics herrscht ein einzigartiger Geist und eine starke Kameradschaft unter den Athleten. Es ist wirklich beeindruckend, davon Zeuge zu werden. Beispielsweise werde ich nie einen 100-Meter-Lauf bei den Paralympischen Spielen 2008 in Peking vergessen: Eine Läuferin stürzte und ihre Konkurrentin blieb stehen, um ihr aufzuhelfen. Die Läuferinnen beendeten daraufhin das Rennen gemeinsam. Das ist ein Beispiel dafür, was die Paralympische Bewegung auszeichnet und dürfte bei anderen Sportereignissen nicht oft passieren.

Mein Ziel für PyeongChang 2018 ist es, die hervorragenden Ergebnisse vergangener Paralympischer Spiele zu wiederholen. Ich möchte für die Sportler den bestmöglichen technischen Service organisieren, damit sie sich ganz auf den Wettbewerb konzentrieren können. Ich bin mir sicher, dass das Team diese enorme Herausforderung souverän meistern und PyeongChang 2018 zu einem unvergesslichen Ereignis machen wird.

Wichtige Daten

Direktor des technischen Services

Nationalität: Österreicher

Wohnort: Duderstadt, Deutschland

Erfahrung bei Paralympischen Spielen: Peking 2008, Vancouver 2010, London 2012, Sotschi 2014, Rio 2016